Komplexe PTBS verstehen –
wenn Belastung lange gedauert hat
kPTBS einordnen, entlasten und Stabilität aufbauen – von Betroffenen für Betroffene bei AFMG.at.
kPTBS einordnen, entlasten und Stabilität aufbauen – von Betroffenen für Betroffene bei AFMG.at.
Wie AFMG.at bei komplexer PTBS unterstützt – behutsam, klar, ohne Scham
Bei komplexer PTBS geht es oft nicht nur um Flashbacks oder einzelne Trigger. Viele Betroffene erleben ein dauerhaftes Grundgefühl von Unsicherheit, innerer Anspannung oder Leere. Themen wie Selbstwert, Scham, Beziehungen, Grenzen und Gefühlsregulation können stark betroffen sein – besonders dann, wenn Belastungen über längere Zeit oder wiederholt passiert sind.
Das kann sich z. B. so zeigen: du funktionierst nach außen, aber innerlich ist alles anstrengend. Nähe wird gleichzeitig gewünscht und gefürchtet. Du bist schnell überfordert oder spürst manchmal gar nichts. Und oft ist da dieser Satz im Kopf: „Mit mir stimmt etwas nicht.“
Bei AFMG.at sagen wir klar: Mit dir stimmt etwas. Viele Reaktionen sind verständliche Anpassungen an ein früheres Umfeld. Wenn du beginnst, das einzuordnen, entsteht Raum für Stabilität und Selbstmitgefühl.
Wichtig: AFMG.at ist eine Plattform von Betroffenen für Betroffene. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine Behandlung. Wir geben Orientierung, erklären Zusammenhänge und teilen Stabilisierungsideen – behutsam, warm und ohne Druck.
Kontakt & AustauschKomplexe PTBS kann entstehen, wenn Belastung wiederholt oder langanhaltend war. Neben klassischen PTBS-Symptomen können zusätzlich Selbstwert, Beziehungen, Gefühle, Körperwahrnehmung und ein anhaltendes Unsicherheitsgefühl betroffen sein. Eine Diagnose kann nur durch Fachpersonen gestellt werden – wir erklären zur Orientierung.
Viele Betroffene haben früh gelernt, sich anzupassen, still zu sein oder „nicht zu viel“ zu fühlen, um zu überleben. Scham ist oft eine erlernte Schutzreaktion. Sie ist nicht deine Schuld – und sie darf Schritt für Schritt leiser werden.
Wenn Nähe früher mit Gefahr, Druck oder Unberechenbarkeit verbunden war, reagiert das System heute schnell mit Alarm – selbst wenn du rational weißt, dass jemand es gut meint. Das ist erklärbar und veränderbar, aber oft in kleinen, sicheren Schritten.
Viele Betroffene brauchen erst Stabilisierung: Körper spüren (Füße, Hände), sanfte Bewegung, warm/kalt Reize, Orientierung im Raum, kleine Routinen. Ziel ist nicht, etwas zu erzwingen, sondern wieder Sicherheit im System aufzubauen.
Nein. AFMG.at ist Betroffenenhilfe und Begleitung. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir geben Orientierung, Sprache und alltagsnahe Stabilisierungsideen – und helfen, passende Hilfewege zu finden.
Wenn du dich nicht sicher fühlst, an Selbstverletzung/Suizid denkst, starke Krisen erlebst oder der Alltag kaum noch möglich ist, hol dir bitte sofort Hilfe. Österreich: Notruf 112, TelefonSeelsorge 142. Deutschland: Notruf 112, TelefonSeelsorge 116 123.
Ja. Du musst nichts beweisen. Wenn du dich in den Beschreibungen wiederfindest und Orientierung suchst, melde dich gern über Kontakt.
Viele Menschen mit komplexer PTBS haben nie gelernt, sich wirklich sicher zu fühlen. Sie haben gelernt zu funktionieren. Zu lesen, was andere brauchen. Konflikte zu vermeiden. Stark zu sein. Und genau das kostet heute Kraft. AFMG.at hilft dir, diese Muster nicht zu verurteilen – sondern zu verstehen. Und daraus neue Stabilität aufzubauen.
Hinweis: Inhalte auf AFMG.at dienen der Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Krisen wende dich bitte an Notruf/Krisendienste oder medizinische Fachstellen.
Wenn du magst, lies auch Trauma verstehen – oder nimm über Kontakt Verbindung auf.
Wenn du dich in kPTBS-Themen wiederfindest: Wir helfen dir, das zu sortieren und Stabilität aufzubauen – respektvoll, behutsam und in deinem Tempo.