Trauma verstehen –
wenn dein System im Alarm bleibt
Ruhige, sortierte Orientierung zu Trauma, PTBS & komplexer PTBS – von Betroffenen für Betroffene.
Ruhige, sortierte Orientierung zu Trauma, PTBS & komplexer PTBS – von Betroffenen für Betroffene.
Was du auf dieser Seite findest – klar, warm und ohne Druck
Ein Trauma ist nicht „nur“ ein schlimmes Erlebnis. Oft ist es die Erfahrung, dass etwas zu viel, zu schnell oder zu lange war – und dein System keine echte Möglichkeit hatte, sich sicher zu regulieren. Danach kann der Körper weiter reagieren, als wäre die Gefahr noch da.
Viele Betroffene kennen das: innere Alarmbereitschaft, Schlafprobleme, starke Schreckhaftigkeit, Konzentrationsprobleme, das Gefühl „neben sich zu stehen“ oder emotional wie abgeschnitten zu sein. Das ist nicht „falsch“ oder „schwach“ – es sind Schutzreaktionen.
Wir bieten dir ab sofort auch Tagesmitgliedschaften an. Enthalten ist eine psychologische Video-Beratung (50 Minuten) zum Preis von 60,00 Euro.
Wichtig: AFMG.at ist eine Plattform von Betroffenen für Betroffene. Unsere Berater verfügen alle über einen akademischen Abschluss, sind jedoch keine zugelassenen Therapeuten. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir geben Orientierung, erklären Zusammenhänge und teilen alltagstaugliche Stabilisierungsideen.
Wenn du möchtest, kannst du von hier aus direkt weiterlesen oder Fragen stellen.
Kontakt & AustauschEin Trauma entsteht, wenn eine Situation als überwältigend erlebt wird und das System nicht ausreichend Sicherheit, Hilfe oder Handlungsmöglichkeiten hat. Der Körper speichert dann Alarm – und kann später weiter reagieren, obwohl die Situation vorbei ist.
Weil Trauma nicht nur im Kopf passiert. Das Nervensystem reagiert manchmal schneller als der Verstand. Alarm, Erstarrung oder Taubheit sind Schutzreaktionen. Verstehen hilft, diese Reaktionen einzuordnen und Schritt für Schritt zu regulieren.
PTBS wird häufig mit einzelnen (oder klar abgrenzbaren) belastenden Ereignissen verbunden. Komplexe PTBS entsteht oft durch wiederholte oder langanhaltende Belastungen und kann zusätzlich Themen wie Selbstwert, Bindung, Gefühle, Körperwahrnehmung und anhaltende Scham/Unsicherheit betreffen. Eine Diagnose kann nur durch Fachpersonen erfolgen – wir erklären die Begriffe zur Orientierung.
Viele Betroffene profitieren von „Orientierung“: bewusst umschauen, 5 Dinge benennen, die du siehst; Füße spüren; kaltes Wasser; langsames Ausatmen; einen sicheren Satz („Ich bin jetzt hier, es ist vorbei“). Wichtig ist: klein anfangen, freundlich mit dir bleiben.
Nein. AFMG.at ist Betroffenenhilfe und Orientierung. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir sammeln Wissen, Sprache und alltagstaugliche Stabilisierungsideen – und verweisen bei Bedarf auf passende Hilfewege.
Wenn du dich dauerhaft unsicher fühlst, starke Krisen erlebst, an Selbstverletzung/Suizid denkst oder der Alltag kaum noch möglich ist, hol dir bitte Unterstützung durch Fachstellen oder Notruf. Du musst das nicht allein tragen.
Schreib uns über das Kontaktformular. Wir antworten so zeitnah wie möglich – respektvoll und klar.
Trauma zeigt sich oft als „Alarm im Körper“: Herzrasen, Anspannung, Schlafprobleme, Reizbarkeit – oder das Gegenteil: Taubheit, Erschöpfung, Rückzug. Das sind keine Charakterfehler. Es sind Reaktionen eines Systems, das gelernt hat, wachsam zu sein.
Hinweis: Inhalte auf AFMG.at dienen der Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenn du akute Hilfe brauchst, wende dich bitte an Notruf/ Krisendienste oder medizinische Fachstellen.
Wenn du magst: Geh als Nächstes weiter zu PTBS oder komplexe PTBS – oder nutze Kontakt für Fragen.
Wenn du Orientierung suchst oder wissen willst, welches Angebot zu dir passt: Schreib uns. Wir begleiten respektvoll – in deinem Tempo.