Trauma verstehen –
wenn dein System im Alarm bleibt

Ruhige, sortierte Orientierung zu Trauma, PTBS & komplexer PTBS – von Betroffenen für Betroffene.

Was du auf dieser Seite findest – klar, warm und ohne Druck

  • Trauma einfach erklärt – was es ist (und was nicht), ohne Fachchinesisch
  • Warum dein Körper so reagiert – Alarm, Erstarrung, Taubheit, Übererregung/Untererregung
  • Trigger & Flashbacks einordnen – was passiert und wie du dich wieder orientieren kannst
  • PTBS & komplexe PTBS unterscheiden – verständlich und respektvoll
  • Alltagsnahe Stabilisierung – kleine Schritte, die vielen Betroffenen helfen können
  • Sprache, die entlastet – ohne Schuld, ohne Scham, ohne „Du musst nur…“
  • Weiterführende Ressourcen – wo du seriös weiterlesen und Unterstützung finden kannst
  • Transparenz – AFMG.at ist Betroffenenhilfe, keine Therapie und keine Diagnose-Stelle

Trauma verstehen – in deinem Tempo

Ein Trauma ist nicht „nur“ ein schlimmes Erlebnis. Oft ist es die Erfahrung, dass etwas zu viel, zu schnell oder zu lange war – und dein System keine echte Möglichkeit hatte, sich sicher zu regulieren. Danach kann der Körper weiter reagieren, als wäre die Gefahr noch da.

Viele Betroffene kennen das: innere Alarmbereitschaft, Schlafprobleme, starke Schreckhaftigkeit, Konzentrationsprobleme, das Gefühl „neben sich zu stehen“ oder emotional wie abgeschnitten zu sein. Das ist nicht „falsch“ oder „schwach“ – es sind Schutzreaktionen.

Wir bieten dir ab sofort auch Tagesmitgliedschaften an. Enthalten ist eine psychologische Video-Beratung (50 Minuten) zum Preis von 60,00 Euro.

Wichtig: AFMG.at ist eine Plattform von Betroffenen für Betroffene. Unsere Berater verfügen alle über einen akademischen Abschluss, sind jedoch keine zugelassenen Therapeuten. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir geben Orientierung, erklären Zusammenhänge und teilen alltagstaugliche Stabilisierungsideen.

Wenn du möchtest, kannst du von hier aus direkt weiterlesen oder Fragen stellen.

Kontakt & Austausch

Warum „Trauma verstehen“ entlasten kann

  • Du bekommst Worte für das, was sich oft nicht erklären lässt
  • Du erkennst Muster – und fühlst dich weniger „verrückt“ oder allein
  • Du lernst, Reaktionen als Schutz zu sehen, nicht als Versagen
  • Du findest kleine Stabilisierungsschritte für akute Momente
  • Du kannst PTBS und komplexe PTBS besser einordnen
  • Du bekommst Orientierung ohne Trigger-Romantisierung
  • Transparenz & Verantwortung: klare Grenzen (keine Therapie, keine Diagnosen)

Ein Trauma entsteht, wenn eine Situation als überwältigend erlebt wird und das System nicht ausreichend Sicherheit, Hilfe oder Handlungsmöglichkeiten hat. Der Körper speichert dann Alarm – und kann später weiter reagieren, obwohl die Situation vorbei ist.

Weil Trauma nicht nur im Kopf passiert. Das Nervensystem reagiert manchmal schneller als der Verstand. Alarm, Erstarrung oder Taubheit sind Schutzreaktionen. Verstehen hilft, diese Reaktionen einzuordnen und Schritt für Schritt zu regulieren.

PTBS wird häufig mit einzelnen (oder klar abgrenzbaren) belastenden Ereignissen verbunden. Komplexe PTBS entsteht oft durch wiederholte oder langanhaltende Belastungen und kann zusätzlich Themen wie Selbstwert, Bindung, Gefühle, Körperwahrnehmung und anhaltende Scham/Unsicherheit betreffen. Eine Diagnose kann nur durch Fachpersonen erfolgen – wir erklären die Begriffe zur Orientierung.

Viele Betroffene profitieren von „Orientierung“: bewusst umschauen, 5 Dinge benennen, die du siehst; Füße spüren; kaltes Wasser; langsames Ausatmen; einen sicheren Satz („Ich bin jetzt hier, es ist vorbei“). Wichtig ist: klein anfangen, freundlich mit dir bleiben.

Nein. AFMG.at ist Betroffenenhilfe und Orientierung. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir sammeln Wissen, Sprache und alltagstaugliche Stabilisierungsideen – und verweisen bei Bedarf auf passende Hilfewege.

Wenn du dich dauerhaft unsicher fühlst, starke Krisen erlebst, an Selbstverletzung/Suizid denkst oder der Alltag kaum noch möglich ist, hol dir bitte Unterstützung durch Fachstellen oder Notruf. Du musst das nicht allein tragen.

Ja. AFMG.at bietet Tages- und Jahresmitgliedschaften an. Details findest du unter Angebote – oder schreib uns direkt über Kontakt.

Schreib uns über das Kontaktformular. Wir antworten so zeitnah wie möglich – respektvoll und klar.

Trauma & Nervensystem: Schutzreaktionen verstehen

Trauma zeigt sich oft als „Alarm im Körper“: Herzrasen, Anspannung, Schlafprobleme, Reizbarkeit – oder das Gegenteil: Taubheit, Erschöpfung, Rückzug. Das sind keine Charakterfehler. Es sind Reaktionen eines Systems, das gelernt hat, wachsam zu sein.

Was „Trauma verstehen“ auf AFMG.at bedeutet

  • Verständliche Erklärungen (ohne Fachsprache)
  • Respektvoller Umgang mit Triggern und Grenzen
  • Einordnung von Begriffen: Trauma, PTBS, komplexe PTBS
  • Alltagsnahe Stabilisierungsideen (sanft, machbar, ohne Druck)
  • Betroffenenperspektive: „Du bist nicht allein damit“

Hinweis: Inhalte auf AFMG.at dienen der Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenn du akute Hilfe brauchst, wende dich bitte an Notruf/ Krisendienste oder medizinische Fachstellen.

Wenn du magst: Geh als Nächstes weiter zu PTBS oder komplexe PTBS – oder nutze Kontakt für Fragen.

Du musst das nicht allein sortieren

Wenn du Orientierung suchst oder wissen willst, welches Angebot zu dir passt: Schreib uns. Wir begleiten respektvoll – in deinem Tempo.