PTBS verstehen –
wenn Erlebnisse nicht „vorbei“ sind
Traumatische Belastungsstörung (PTBS) einordnen, entlasten, stabilisieren – von Betroffenen für Betroffene bei AFMG.at.
Traumatische Belastungsstörung (PTBS) einordnen, entlasten, stabilisieren – von Betroffenen für Betroffene bei AFMG.at.
Wie AFMG.at bei PTBS unterstützt – ruhig, respektvoll, alltagsnah
PTBS kann sich anfühlen, als würde dein Körper ständig „mitdenken“ – auch wenn du dir rational sagst, dass du heute sicher bist. Erinnerungen drängen sich auf, Bilder oder Gefühle überrollen dich, oder du meidest alles, was daran erinnert. Manche erleben starken Alarm (Herzrasen, Anspannung, Schreckhaftigkeit), andere eher Taubheit, Rückzug oder das Gefühl, nicht richtig da zu sein.
Das Entscheidende: Diese Reaktionen sind oft erlernte Schutzprogramme. Sie sind entstanden, um dich zu überleben zu lassen – nicht, um dich zu sabotieren. Wenn du das verstehst, wird vieles weniger bedrohlich und du kannst wieder Einfluss gewinnen.
Wichtig: AFMG.at ist eine Plattform von Betroffenen für Betroffene. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine Behandlung. Wir helfen beim Einordnen, geben Orientierung und teilen Stabilisierungsideen, die vielen Menschen im Alltag wirklich helfen – ruhig, warm und ohne Überforderung.
Wenn du möchtest, schauen wir gemeinsam, welcher nächste kleine Schritt für dich machbar ist.
Kontakt & AustauschHäufige Anzeichen sind z. B. aufdringliche Erinnerungen/Flashbacks, Albträume, starke Schreckhaftigkeit, innere Alarmbereitschaft, Vermeidung, Schlaf- und Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit oder das Gefühl von Taubheit/Abstand. Eine Diagnose kann nur durch Fachpersonen gestellt werden – wir helfen beim Einordnen.
Ein Trigger ist etwas, das dein System an die frühere Gefahr erinnert (Geruch, Ton, Ort, Satz, Blick, Körpergefühl). Der Körper reagiert dann manchmal so, als wäre es wieder soweit. Das ist nicht „übertrieben“, sondern eine Schutzreaktion. Mit Stabilisierung kann das Schritt für Schritt leiser werden.
Viele Betroffene profitieren von Orientierung: Füße spüren, Raum scannen, 5 Dinge benennen, kaltes Wasser, langsames Ausatmen (z. B. länger aus- als einatmen), ein sicherer Satz („Ich bin jetzt hier, es ist vorbei“). Wichtig: klein anfangen und freundlich mit dir bleiben.
Für viele ja – wenn es sicher ist und in einem passenden Rahmen. Bei AFMG.at geht es nicht um „alles erzählen“, sondern um Orientierung, Sprache und Stabilisierung. Du entscheidest selbst, wie viel du teilst.
Nein. AFMG.at ist Betroffenenhilfe und Begleitung. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir unterstützen beim Sortieren, Einordnen und Stabilisieren im Alltag – und helfen, passende Hilfewege zu finden.
Wenn du dich nicht sicher fühlst, an Selbstverletzung/Suizid denkst, starke Krisen hast oder der Alltag nicht mehr gelingt, hol dir bitte sofort Hilfe. In Österreich: Notruf 112, TelefonSeelsorge 142. In Deutschland: Notruf 112, TelefonSeelsorge 116 123.
Schreib uns über das Kontaktformular. Wir antworten respektvoll, klar und in deinem Tempo.
PTBS ist oft ein Leben zwischen „alles im Griff“ und „plötzlich kippt es“. Viele Betroffene funktionieren lange – und zahlen innerlich einen hohen Preis. AFMG.at hilft dir dabei, Symptome einzuordnen, Auslöser zu verstehen und Stabilität im Alltag aufzubauen. Schritt für Schritt.
Hinweis: Inhalte auf AFMG.at dienen der Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Krisen wende dich bitte an Notruf/Krisendienste oder medizinische Fachstellen.
Wenn du magst, lies als Nächstes weiter zu komplexer PTBS – oder nimm über Kontakt Verbindung auf.
Wenn du PTBS vermutest oder schon betroffen bist: Wir helfen dir, das Ganze zu sortieren – ruhig, respektvoll und alltagsnah.