Stabilisierung im Alltag

Stabilisierung im Alltag –
kleine Schritte, die dich zurückholen

Wenn alles zu viel wird: einfache, machbare Tools für mehr Sicherheit, Ruhe und Orientierung – von Betroffenen für Betroffene.

Was du hier bekommst – Stabilisierung ohne Druck, dafür mit Struktur

  • Akut-Tools für Trigger, Flashback-Gefühle, Panik & innere Unruhe
  • Orientierung & Grounding – zurück in den Moment (ohne „wegdrücken“)
  • Regulation des Nervensystems – einfache Übungen, die machbar bleiben
  • Schlaf & Abend-Routinen – kleine Stellschrauben statt Perfektion
  • Grenzen & Reizschutz – wie du dich im Alltag besser schützt
  • Stabilität in Beziehungen – Kommunikation, Pausen, sichere Absprachen
  • Notfall-Plan – wenn es kippt: klarer Ablauf für dich (und ggf. Vertrauenspersonen)
  • Transparenz – Betroffenenhilfe, keine Therapie und keine Diagnosen

Stabilisierung heißt: zuerst Sicherheit, dann alles andere

Wenn dein Nervensystem im Alarm ist, funktionieren „gute Ratschläge“ oft nicht. Stabilisierung bedeutet nicht, stark zu sein oder alles zu kontrollieren – sondern deinem System wieder Sicherheit zu geben. Und das geht häufig am besten in kleinen, wiederholbaren Schritten.

Auf AFMG.at sammeln wir Tools, die Betroffene im Alltag wirklich nutzen: kurz, machbar, ohne Leistungsdruck. Es geht nicht um „wegmachen“, sondern um zurückfinden: in den Körper, in den Moment, in ein bisschen mehr Boden unter den Füßen.

Wir bieten dir ab sofort auch Tagesmitgliedschaften an. Enthalten ist eine psychologische Video-Beratung (50 Minuten) zum Preis von 60,00 Euro.

Wichtig: AFMG.at ist von Betroffenen für Betroffene. Wir ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Kontakt & Austausch

Was Stabilisierung im Alltag verändern kann

  • Du kannst früher merken, wenn es kippt – und schneller gegensteuern
  • Du bekommst konkrete Tools statt leere Phrasen
  • Du baust Routinen auf, die nicht überfordern
  • Du lernst Trigger-Momente besser zu überstehen (und danach wieder runterzufahren)
  • Du schützt dich durch Grenzen & Reizreduktion, ohne dich komplett zu isolieren
  • Du stärkst Selbstmitgefühl: Rückschritte sind normal – du bleibst dran
  • Du fühlst dich weniger ausgeliefert, mehr handlungsfähig

Grounding bringt dich zurück in den Moment. Wenn dein System „damals“ aktiviert, hilft Orientierung („Was sehe ich? Wo bin ich? Welches Datum ist heute?“), um dem Körper zu signalisieren: Ich bin jetzt hier – es ist vorbei.

Einfach & wirksam: länger aus- als einatmen (z. B. 4 Sekunden ein, 6–8 Sekunden aus) + Füße fest in den Boden drücken. Dazu 5 Dinge benennen, die du siehst. Kleine Schritte, große Wirkung.

Das kann eine Schutzreaktion (Untererregung/Shutdown) sein. Hilfreich sind oft sanfte Reize: warmes Getränk, Decke, langsames Gehen, Hände reiben, Musik mit ruhigem Rhythmus. Nicht zwingen – freundlich dosieren.

Starte klein: 1 Minute am Morgen (Fenster öffnen + 3 tiefe Ausatmer), 2 Minuten am Abend (Licht dimmen + warmes Getränk). Stabilisierung wirkt durch Wiederholung, nicht durch Perfektion.

Ein Notfall-Plan ist eine kurze Liste: Was hilft mir? Wen kann ich kontaktieren? Was verschlimmert es? Welche Sätze holen mich zurück? Wenn es kippt, musst du nicht nachdenken – du folgst dem Plan.

Das ist normal. Stabilisierung ist kein „Programm“, sondern ein Werkzeugkasten. Jeder kleine Versuch zählt. Und manchmal ist die wichtigste Stabilisierung: heute nur das Nötigste – und freundlich mit dir bleiben.

AFMG.at ist Betroffenenhilfe & Orientierung. Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine Therapie. Wir geben Tools, Struktur und Austausch – und helfen, passende Hilfewege zu finden.

Wenn du dich nicht sicher fühlst, an Selbstverletzung/Suizid denkst oder starke Krisen hast: hol dir bitte sofort Hilfe. Österreich: Notruf 112, TelefonSeelsorge 142. Deutschland: Notruf 112, TelefonSeelsorge 116 123.

Stabilisierung: ein Werkzeugkasten für „wenn es kippt“

Stabilisierung heißt nicht, dass du alles im Griff haben musst. Es heißt: Du hast ein paar Tools, die dich in schweren Momenten zurückholen. Viele Betroffene erleben dadurch mehr Alltagssicherheit – und mit der Zeit mehr Ruhe im System.

Was AFMG.at hier besonders macht

  • Von Betroffenen für Betroffene: alltagsnah, verständlich, warm
  • Tools, die machbar sind – auch wenn du wenig Kraft hast
  • Struktur: Akut-Hilfe, Routinen, Grenzen, Schlaf, Beziehungssicherheit
  • Keine Scham: Rückschritte gehören dazu – du darfst neu anfangen
  • Transparenz: keine Diagnosen, keine Therapie – aber echte Begleitung

Hinweis: Inhalte auf AFMG.at dienen der Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Krisen wende dich bitte an Notruf/Krisendienste oder medizinische Fachstellen.

Wenn du magst: Lies auch Trauma verstehen oder PTBS – oder schreib uns über Kontakt.

Wenn du möchtest, gehen wir den nächsten Schritt gemeinsam

Du musst nicht erst „schlimm genug“ sein. Wenn du Stabilität suchst, melde dich – wir helfen dir, das passend zu dir zu sortieren.